Montag, 6. Januar 2014

Schützengilde startet mit dem Dreikönigsschießen ins neue Jahr

Die Teilnehmer des Stechens und die Sieger ihrer Klassen: Robin Eitle, Melanie Oswald, Marcus Mahn (v.l.n.r.)

Melanie Oswald, Robin Eitle und Marcus Mahn hießen die diesjährigen Gewinner des traditionellen Dreikönigsschießens der Schützengilde Heutensbach. Rund 60 Vereinsmitglieder und Angehörige aller Altersgruppen zog die Veranstaltung an, bei der aber nicht nur die Leistung am Schießstand, sondern auch das gesellige Miteinander im Vordergrund stand. Das Dreikönigsschießen hat bei zahlreichen Schützenvereinen Tradition und wird auch bei den Heutensbacher Sportschützen schon seit Jahrzehnten an jedem 6. Januar veranstaltet.



Egal ob Vereinsmitglied oder Angehörige, für eine geringes Startgeld durfte jeder sein Glück am Schießstand versuchen. Gestartet wurde in drei Kategorien: in der Schützenklasse mit dem Karabiner, in der Jugend- und Schülerklasse, sowie der Angehörigen- und Damenklasse mit dem Kleinkaliber-Gewehr. Gerade letztere wurde in diesem Jahr erstmals durchgeführt und erfuhr regen Zuspruch. Dabei konnten auch Anfänger ermutigt werden sich einmal am Präzisionssport, der neben einer ruhigen Hand vor allem hohe Konzentration erfordert, zu versuchen.







 


 


Während die Schützen hart um die Ringe kämpften, herrschte in der Vereinsgaststätte derweil eine familiäre Stimmung, war es doch für viele das erste Mal, dass man sich nach dem Jahreswechsel wieder sah. Bei hervorragender Verpflegung konnten die Schützen hier Neujahrglückwünsche und Neuigkeiten austauschen. Entsprechend erfreut zeigte sich auch Vereinsvorstand und Oberschützenmeister Oliver Eitle ob des regen Andrangs bei der Jahreseröffnungsveranstaltung.




Um 13.00 Uhr rief Sportleiter Jens Golgath die drei Besten ihrer Klasse dann zum Stechen um die Ehrenscheiben auf. In der Jugendklasse konnte sich Robin Eitle vor Philipp Gabler und Robin Hoffmann durchsetzen. Bei den Damen- und Angehörigen errang Melanie Oswald vor Maike Elsmann und Walter Heitmann, der nicht mehr zum Stechen antrat, die begehrte Ehrenscheibe.












Eine außergewöhnliche Situation ergab sich in diesem Jahr beim Stechen in der Schützenklasse. Da acht Schützen mit 29 Ringen ringgleich lagen und sich nur Marcel Müller mit 30 Ringen leicht absetzen konnte, traten hier schließlich neun Schützen nochmals gegeneinander an. Dementsprechend groß war die Anspannung bei Schützen und Publikum. Leider gelang es Marcel Müller nicht, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und er musste sich im Stechen letztendlich Marcus Mahn geschlagen geben. Dieser sicherte sich mit der  besten Leistung des Tages die große Ehrenscheibe.

 




















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